Literatur am Abend: Mascha Kaléko
Bläsiring 85, 4000 Basel
Das Leben der jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko (1907 – 1975) war geprägt von Aufbrüchen, oft unfreiwilligen. Ihr Lebensweg führte vom damaligen Galizien über Frankfurt am Main nach Berlin. Mit ihrer «Gebrauchslyrik», die von alltäglichen Dingen wie Liebe, Einsamkeit, finanziellen Nöten und Sehnsucht handeln, wurde sie berühmt. 1938 gelang ihr die Flucht aus Deutschland nach New York. Weder in den USA noch in Jerusalem, wo sie die letzten Lebensjahre verbrachte, fühlte sie sich heimisch. Ihre Poesie verbindet Melancholie, Ironie, Humor und politische Schärfe in einem unverkennbaren Ton. Mit anschliessendem Apéro. Literatur am Abend: Mascha Kaléko in New York und Jerusalem. Eintritt: Fr. 7.–, ohne Bibliothekskarte: Fr. 10.–.
Bild: Cover: Mascha Kaléko: Die paar leuchtenden Jahre (dtv)
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